3. Juli 2013

Supercraft Spätsommer-Kit

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade hab ich mal nachgesehen, wann ich euch hier auf dem Blog Supercraft vorgestellt habe – das ist doch tatsächlich schon über ein Jahr her! Und ich freu mich so sehr für die beiden Macherinnen Sophie und Catharina, dass sie mit ihrer grandiosen Geschäftsidee jetzt schon die erste Kerze auf der Geburtstagstorte anzünden konnten! Herzlichen Glückwunsch!

Bei mir ist Zeit ja gerade ein wenig knapp … da bleibt kein Platz für Basteleien :( Deshalb bin ich auch ziehmlich traurig, dass ich wohl auf das Spätsommer-Kit verzichten muss. Wobei das Motto “Deko, Schönes und Natur” mich schon schwer neugierig macht. Falls es euch auch so geht … also das mit der Neugierde … nicht das mit der Zeit ;) … dann gönnt euch doch einfach das Supercraft Spätsommer-Kit. Bis zum 15. Juli könnt ihr noch bestellen. Ach, ich wüsste so gerne, was drin ist … Sophie und Catharina haben mich zwar hinter die Kulissen gucken lassen (siehe Fotos), aber ansonsten is aus denen ja nix rauszukriegen ;)

Also dann Leute, ich mach mich mal wieder ans Häusle renovieren … volle Supercraft voraus!

8. April 2013

Mein neues Spielzeug

Hui, war das ein toller Sonnenschein-Sonntag! Endlich! Was hab ich sie vermisst, die olle Sonne. Aber ich hab den gestrigen Tag nicht nur im Café verbracht, nein ich hab noch die Zeit gefunden, mein neues Lieblings-Spielzeug für euch zu fotografieren. Ja, zugegeben, die Fotos zeigen nicht mal annähernd, wie genial und absolut großartig das Ding ist … aber besser ging’s halt nicht. Jedenfalls, das was ihr oben auf den Bildern seht, ist der Motex Label-Maker mit – haltet euch fest – NEON KLEBEBAND! Als das gute Stück bei uns zu Hause ankam und ich freudestrahlend den Karton auspackte, fragte doch tatsächlich mein Mann, was ich denn bitteschön damit bekleben wolle. “Was nicht?” ist die einzig richtige Antwort auf diese Frage. Die Klebstreifen sind universell einsetzbar, wie ihr seht. Jedenfalls bin ich mehr als begeistert von dem Ding und bekleb seit Tagen alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich hab mir direkt zwei Päckchen Neon-Band bestellt und auch ein extra Buchstaben-Rädchen. Das eine hat nämlich Kleinbuchstaben und so lustige Emoticons und das andere Großbuchstaben und Zahlen. Ihr seht, ich bin perfekt ausgerüstet.

Entdeckt hab ich den Motex Label-Makel übrigens auf decor8 und bestellen kann man ihn bei OHMYBUY über etsy. Und wer mag, kann sich hier noch ein kleines how-to Video ansehen.

19. Februar 2013

krizzle

Kennt ihr KRIZZL? Nein? Macht euch nix draus, ich hab’s auch grad erst entdeckt! Und das, obwohl das allerfeinstes Design Made in Germany – genauer gesagt Köln ist! Jedenfalls bin ich total begeistert von dieser einfachen aber super genialen Idee. Und zwar ins KRIZZL ein Set, bestehend aus einem Blog mit einer vorgestanzten iPhone-Vorlage und eine durchsichtige Plastikhülle für eben dieses. Das Prinzip ist denkbar simpel: Ihr malt ein was auf den Blog und benutzt euer gekritzel als iPhone-Hülle. Riesig! Oder ihr lasst eure Kinder oder Lieblingsneffen was schönes Malen. Oder schreibt eurem Liebsten einen ein paar schöne Zeilen, die er dann immer bei sich tragen kann. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Und das man dann das iPhone-Kleid so oft wechseln kann … das wünsch ich mir schon lange! Mein Geschmack ändert sich ja auch fast täglich. Ach, ihr seht, ich bin hier kurz vorm Durchdrehen und brauch jetzt dringend so ein KRITZLE-Set! Ihr auch?

28. Juni 2012

Supercraft

Oh Gott, oh Gott, da isse wieder: die Schnappatmung. Und dieses unkontrollierte in die Hände klatschen. Ich brauch unbedingt wen, der dieses Gefühl mit mir teilt – da kamt ihr mir natürlich als erstes in den Sinn :) Also, haltet euch fest:

Es gibt endlich eine DIY-Box!!! 

Also quasi eine Glosse Box – nur mit Bastel- statt Schminkkram. Ist das nicht genial? Ja, jetzt seid ihr bestimmt auch total aus dem Häuschen und müsst in die Hände klatschen und schreien und jubeln. Da hatte ich wohl nicht zu viel versprochen. Das ganze nennt sich Supercraft und das Projekt wurde von Sophie & Catharina ins Leben gerufen. Ja, genau, das sind die beiden Damen, die ihr schon von hello handmade kennt! Toll, toll, toll.

Ich werd jetzt direkt eine Box bestellen und hoffe, ihr macht auch alle mit – denn so eine tolle Aktion muss unterstützt werden! Hier könnt ihr das Supercraft-Kit bestellen und euch auch nochmal alle wichtigen Infos dazu durchlesen!

19. April 2012

Do it yourself: Schlüsselanhänger

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines DIY-Tutorial … habt ihr Lust? Das Wochenende steht ja praktisch schon vor der Tür und das Wetter soll wohl wieder eher so semi-gut werden … wie wär’s also mit einer kleinen Bastelstunden? Ich hätte da eine Anleitung für einen hübschen Leder-Schlüsselanhäger zu bieten. Ihr braucht:

• einen schmalen Ledergürtel (meiner ist von H+M, ca. 7 Euro)
• Acryl Farbe (hier in Silber)
• Masking Tape oder Maler Crepp
• eine Lochzange
• ein Schlüsselring
• eine Buchschraube
• Schere und Pinsel

Als erstes müsst ihr ein Stück Gürtel abschneiden – doppelt so lang, wie nachher euer Schlüsselanhänger werden soll. Dann Stanzt ihr in die Mitte zwei Löcher mit einem Abstand von ungefähr 3-4 cm. Testet auf jeden Fall aus, ob die Löcher groß genug für die Buchschrauben sind – die halten nämlich später unseren Schlüsselanhänger zusammen.

Dann legt ihr das Stück Leder flach auf den Tisch und klebt mit Hilfe von Masking Tape ein Pfeilmuster ab. Jetzt könnt ihr die Acrylfarbe in eurem Wunschfarbton auftragen. Ich hab mich für Silber entschieden – passend zur Buchschraube. Aber Neonfarben stell ich mir auch toll vor. Ihr müsst 2-3 Schichten Farbe auftragen, damit sie richtig deckt. Aber immer schön vor jeder Schicht trocknen lassen …

Wenn die Farbe getrocknet ist, schneidet ihr mit einer scharfen Schere jeweils an beide Enden, eine Ecke aus. So wie oben auf dem Foto. Dann einmal in der Mitte knicken, Schlüsselring einfädeln und mit der Buchschraube fixieren. Fertig!

Und so sieht er aus – der der fertige Schlüsselanhänger. Na, was sagt ihr? Kleiner Aufwand, große Wirkung, oder? Also, ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbasteln und falls wir uns morgen nicht mehr lesen schon mal ein:

Schönes Wochenende!

27. Februar 2012

Do-it-yourself Rubbel-Karte

Hallo ihr Lieben. Es wird mal wieder Zeit für ein kleines do-it-yourself Tutorial … oder, was meint ihr? Also, los geht’s! Und zwar hab ich schon vor einigen Monaten irgendwo im Netz entdeckt, wie man Rubbellose selber macht (hab grad nochmal geschaut wo ich das gesehen hatte – es war bei Martha Stewart … hier). Wie ich finde: eine sehr spannende Angelegenheit, die es sich lohnt auszuprobieren. Denn alles, was man dafür braucht ist Acrylfarbe, Spüli und so eine Tesa-Riesenrolle (also durchsichtiges Paketklebeband). Und in diesem Falle hier außerdem noch einen Drucker und etwas festeres Papier (200 g) für eben diesen. Ich hab euch nämlich direkt noch eine Vorlage zum Downloaden erstellt.

Und so funktionierst:


Als erstes müsst ihr die Vorlage runterladen, ausdrucken und ausschneiden. Ich habe 6 Rubbelkärtchen auf einen DIN A4 Bogen gestellt – falls das ein oder andere schiefgeht :)

Auf die freizurubbelnde Fläche wird als nächstes ein Streifen Klebeband geklebt.

Als nächstes Spüli mit Acrylfarbe mischen – im Verhältnis 1:2 (1 Teil Spüli, 2 Teile Acrylfarbe). Das Farbgemisch auf die Kärten pinseln. Das müsst ihr ca. 3-4 mal machen und immer gut trocknen lassen (ca. 1 Stunde). Die Farbe deckt durch das Spüli nicht mehr so gut, also ist etwas Geduld gefragt.

Zum Schluss das hübscheste Rubbel-Los entweder direkt auf die “Für Dich” Karte kleben, oder es wie ich vorher in einen kleinen Umschlag stecken. Eine Münze dazu – fertig ist der handgemachte Liebesgruß mit Überraschungseffekt.

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbasteln!

Achja, und könnt ihr euch die Karten als PDF downloaden.

7. Februar 2012

Yeah, it’s funkytime!

Mädels, Emag-technisch geht’s hier Schlag auf Schlag. Gestern waren die Bräute dran, heute kaspern wir den Rest der kreativen Schöngeister ab. Haha. Nein, ganz im Ernst: das Emag von funkytime ist der Hammer! So viele schöne Ideen zum Thema  Valentinstag haben die … Wahnsinn. Da bekommt man sogar als nicht-Valentinstags-Fan Lust, seinem Liebsten was zu basteln. Oder der besten Freundin. Oder sich selber ;)

Und noch was Tolles! Bei funkytime gibt’s im Moment nämlich auch was ganz Feines zu gewinnen. Diese geringelten Papierstohhalme nämlich. Die find ich ja schon sehr lange, sehr sehr toll, aber hier in Deutschland sind die ja einfach nicht zu bekommen. Und wenn, dann nur in Farben, die mich nicht so sonderlich ansprechen. Oder kennt ihr zufällig einen deutschen Händler, der die Strohhalme zu humanen Preisen und in verschiedenen Farben verkauft?

Also, ich wünsch euch noch einen schönen, frostigen Dienstag – wärmt euch ein wenig an der Schönheit des funkytime Emags – das mach ich jetzt auch!

2. Februar 2012

do-it-yourself Tatort-Mütze

Oh Gott, es ist ja sooooo bitterkalt. Ich war eigentlich schon in Frühlings-Sachen-Einkauf-Laune und hatte mir schon ausgemalt, wie ich in der türkisfarbenen Jeans von Zara so aussehen würde. Aber nach der türkisfarbenen Hose ist mir bei dem Wetter so gar nicht zumute. Eher nach Ski-Unterwäsche. Aber was soll’s?! Die Jeans wird nicht weglaufen und das frostige Wetter hat mich nochmal zum Stricken ermutigt. Eine kuschelige Mütze musste nämlich her. Eine ganz mummelig dicke Mütze und zwar schnell! Wie gut, dass ich in unmittelbarer Nähe zu einem Will-Lädchen wohne und dass die nette Besitzerin mir von der Tatort-Mütze erzählt hat – die unter den Strickdamen in unserer Nachbarschaft wohl der absolute Hit sein soll. Ich fragte natürlich ungläubig: “Die Tatort-Mütze? Was ist denn eine Tatort-Mütze? Eine Mütze, die typisch für Kommissare ist? Oder am Ende für Opfer?” “Aber nein! Die geht so einfach und schnell – die hat man ohne Probleme Sonntags beim Tatort gestrickt!” wurde ich aufgeklärt. Ich muss gestehen, ich hab 2 Abende gebraucht. Rosins Restaurants und der Bachelor mussten den Tatort ersetzen. Aber ich bin sicher, wer etwas geschickter beim Stricken ist, der bekommt die Mütze locker an einem Abend hin. Sie ist im Voll-Patent gestrickt und daher auch so unglaublich flauschig und warm. Und natürlich verrate ich euch, wie man die Mütze strickt:

Ihr braucht 2 Knäuel dicke, weiche Wolle (für Nadelstärke 8-10) und Stricknadeln Stärke 9. Das Tolle an der Mütze ist, dass sie nicht rund gestrickt wird – es geht einfach immer hin und her und der “Lappen” wird zum Schluss zusammengenäht. Also, los geht’s:

Ihr schlagt 42 Maschen an. Dann strickt ihr ca. 3,5 cm Bündchen – also abwechselnd 2 links, zwei recht. Die erste und die letzte Masche aber immer rechts stricken – das ist die Randmasche. Nach den 3,5 cm folgt das eigentliche Patentmuster. Wer noch nie Patent gestrickt hat, kann sich hier ein tolles Video anschauen. Ihr werdet sehen, es ist wirklich ganz einfach und auch Strickanfänger werden keine Probleme damit haben. Achtet aber darauf, dass die Randmaschen immer einfache rechte Maschen sind. Und seid nicht irritiert, wenn ihr erstmal kein Muster erkennen könnt – das stellt sich erst nach einigen Reihen ein. Ihr strickt dann jedenfalls ca. 17 cm im Patentmuster. Dann wird abgenommen – damit es eine Mütze und kein Schlauch wird. Zuerst werden immer zwei Maschen (bzw. 3 – ihr habt ja vom Maschen abheben immer zwei Fäden + die einfache rechte Masche) rechts zusammengestrickt – ergibt 21 Maschen. Für die Rückreihe werden wieder zwei Maschen zusammengestrickt – diesmal aber links. Ergibt 11 Maschen. Diese 11 Maschen werden jetzt zusammengezogen (also einfach den Faden durch alle Maschen ziehen). Ist der Faden dann noch lang genug, könnt ihr den auch gleich zum zusammennähen benutzen – oder zum zusammen häklen. Ich hab die Rändern nämlich einfach zusammen gehäkelt. Das war’s! Fertig ist die Kuschel-Mütze! Ich hoffe, ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. Falls ihr noch Fragen habt … ich werde versuchen euch alle zu beantworten.

Dann wünsch ich euch mal viel Spaß beim Stricken – ich glaub, ich mach mir heute auch noch eine in einer anderen Farbe …

16. Januar 2012

do-it-yourself: Geschenkanhänger

Hallo ihr Lieben, wie war euer Wochenende? Meines war super. Mit viel Bastelei. Zusammen mit Birthe wurden neue Sachen für den nächsten Mädchenflohmarkt ausprobiert (mehr dazu gibt’s aber erst demnächst) und gestern hab ich mal meine Acrylfarben ausgepackt und ein bischen rumgeputschelt. Dabei rausgekommen sind dieses Geschenkanhänger im neuen sodapop-Kleckse-Verlaufs-Design. Oder halt einfach in Wasserfarbenoptik. Ist total easy und macht jede Menge Spaß.

Zuerst hab ich mir eine Geschenkanhänger-Schablone gebastelt und die Form dann 6x auf ein A4-Blatt gebracht. Nachdem ich die einzelnen Anhänger ausgeschnitten hatte ging’s ans dippen.

Dazu wurde ein Plastikbecher ca 1 cm hoch mit Wasser gefüllt und ein paar Kleckse Acrylfarbe eingerührt. 

Dann ging’s für die Zettelchen auf Tauschstation und beim Trocknen stellten sich Wäscheklammern als hilfreiche Assistenten heraus. Nachdem die Anhänger getrocknet waren, hab ich den Becher um zwei weitere Zentimeter Wasser aufgefüllt und die Zettelchen gingen wieder baden. Dann wurden sie wieder getrocknet – nur um ein drittes Mal in den Becher getaucht zu werden. Beim dritten Badegang wurde das farbige Wasser noch ein weiteres Mal verdünnt.

Zu guter letzt wurden die Ecken noch gekappt, die Anhänger wurden gelocht und liegen jetzt einsatzbereit zu Hause und warten auf ein hübsches Geschenk, das sie verzieren können. Ich hab nach den Acrylfarbe-Bädern auch noch einen Geschenkanhänger mit Rote-Beete-Saft gefärbt. Das hat auch ganz wunderbar funktioniert und das Pink ist richtig toll geworden – aber da war es für ein Foto leider schon zu dunkel.

So, jetzt wisst ihr, was ich gestern so getrieben hab – und wie war euer Wochenende?

10. Oktober 2011

Goldig, oder?

Na, habt ihr mich vermisst? Ich habe mich spontan zu einer kleinen Blog-Pause entschieden um meine Akkus wieder aufzuladen, neue Bastel-Ideen auszuprobieren und einfach mal ein bisschen abzuhängen. Das hat echt gut getan und so starte ich auch voller Tatendrang in eine neue Woche.

In meinem letzen Post, hab ich euch ja erzählt, dass ich im Moment ein bisschen mit Blattgold – bzw. Schlagmetall experimentiere und ich bin echt total angetan. Das macht wirklich irre viel Spaß und auch, wenn das Ergebnis noch nicht perfekt ist, ist es doch richtig schön anzusehen. Und weil ich mit meiner neuen Leidenschaft nicht alleine bleiben mag, dachte ich, ich steck euch zum Wochenbeginn einfach mal damit an :)

Ihr braucht

Anlegemilch
Kostet ca. 4 Euro und gibts im Bastelladen.

Schlagmetall oder Blattgold
Für die ersten Versuche würde ich auf Schlagmetall zurückgreifen – Blattgold ist doch erheblich teurer. Ich hab für eine Packung güldenes Schlagmetall ca. 7 Euro bezahlt und damit kann man ne ganze Menge vergolden!

3 Pinsel 
– einen normalen Pinsel, um die Anlegemilch aufzutragen
– einen ganz weichen, buschigen Pinsel, um das Schlagmetall aufzutupfen
– einen harten, borstigen Pinsel, um die Reste abzupinseln

Klarlack


… und natürlich etwas Vergoldungswürdiges. 
Ich habe als erstes Projekt ein kleines Tablett verschönert.

Dafür hab ich erstmal mit Tape ein Streifenmuster abgeklebt. Dann wurden die Zwischenräume mit der Anlegemilch bepinselt. Lernt aus meinen Fehlern und seid dabei richtig akribisch und versucht die Milch sehr gleichmäßig aufzutragen – aber nicht zu dick, sonst sackt euch das Gold weg. Dann muss die Milch ca. eine Stunde antrocknen. Es bildet sich ein klebriger Film und darauf muss nun das Schlagmetall. Die beste Technik dafür muss wahrscheinlich jeder selber finden. Ich geb euch nur den Tipp, alle Fenster zu schließen und falls ihr Kinder habt, den Zutritt zu eurem Arbeitsplatz zu untersagen – jedenfalls wenn es sich um kleine Wirbelwinde handelt, denn jeder noch so kleine Luftzug bringt das hauchdünne Metall in Wallung :)

Ich hab das Gold relativ großzügig mit einem ganz weichen Pinsel “angedrückt”. Nachdem keine freie, klebrige Anlegemilchstelle mehr zu sehen war, hab ich mit dem borstigen Pinsel die überstehenden, fuzzeligen Goldreste weggebürstet. Das war’s im Grunde schon. Achja, man sollte die ganze Sachen noch mit farblosem Lack versehen – damit man lange Spaß daran hat. Schlagmetall kann nämlich mit der Zeit dunkler werden und Lack verhindert das :)

Die kleinen Babuschkas auf meinem Tablett sind übrigens auch vergoldet, versilbert und verkupfert worden. Aber von meinem Papa und mit echtem Blattgold. Der kann das einfach perfekt. Aber ich übe und arbeit mich langsam ein, in die Materie. Euch wünsch ich jedenfalls ganz viel Spaß und freu mich immer über Erfahrungsberichte.