Auf einem meiner ausgedehnten Spaziergänge durchs World Wide Web habe ich vor einiger Zeit eine wunderbare Fotografin kennengelernt: Katja Heil. Und heute freue ich mich sie hier bei mir zu einem kleinen Interview begrüßen zu dürfen.
Hallo Katja, schön dich heute hier zu haben. Wie geht es dir?
Ganz gut soweit, ist schön hier zu sein. Ich freue mich auf unser Gespräch!
Wie ich Eingangs schon erwähnt habe, arbeitest du als Fotografin – studiert hast du aber doch etwas ganz anderes … Wie kamst du denn zur Fotografie?
Ja, studiert habe ich BWL und noch ist mein Hauptberuf das Marketing – mein Herz für die Fotografie hab ich aber schon lange entdeckt. Wie viele andere auch hab ich einfach Spaß an Fotos und liebe es auch nach Jahren noch in Alben oder Fotokisten zu stöbern. Als Kind fand ich es toll, wenn mein Vater mit seiner Spiegelreflex Dias fotografiert hat und zum Abi hab ich dann meine erste eigene bekommen. Es folgten Jahre des Ausprobierens, was früher leider auch teuer war. Den nächsten größeren Schritt hab ich dann erst getan, als die ersten bezahlbaren digitalen Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen. Und seit dem nahm die Geschichte Ihren Lauf…
Welcher Fotograf inspiriert dich am meisten?
Hm, es sind mehrere, deren Arbeiten ich aus unterschiedlichen Gründen inspirierend finde. Mal ist es die Art des Betrachtens, mal die der Bearbeitung, manche sind clever in der Vermarktung, andere sehr künstlerisch.
Sehr gerne schau ich bei Sarah Roads oder Brandon Kidd vorbei. Es sind nicht die ‚Helden der Vergangenheit’, die mich prägen, dafür lebe ich zu sehr im Hier und Jetzt.
Stell dir vor, du hättest die Chance Motiv und Location für eine Fotostrecke selbst auszusuchen – Geld spielt keine Rolle. Wo und was würdest du fotografieren?
Das witzige ist: Geld spielt wirklich keine Rolle. Es kommt auf andere Dinge an: auf ein Model, das keins ist, dafür aber viele eigene Ideen einbringt, auf eine eigentlich gewöhnliche Umgebung, die plötzlich faszinierend wirkt, auf zauberhaftes Licht und auf die richtigen Details, die jedem Shooting das iTüpfelchen verpassen. Bei letzterem könnte ich dann doch etwas Budget brauchen. Ein altes Fahrrad, ein wunderbarer Sessel, Hüte, Schals, Accessoires…
Gab es bei deiner Arbeit ein Erlebnis, dass dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Von jedem Auftrag bleibt ein Stückchen bei mir. Das liebe ich an dieser Arbeit so sehr. Auf einer der letzten Hochzeiten hielt die Braut eine absolut hinreißend ehrliche und wunderschön formulierte Liebeserklärung an ihren Mann. Ich war so gerührt, dass ich fast vergessen hätte zu fotografieren. Es ist ein großes Privileg, solche Momente miterleben zu dürfen.
Kannst du in 3 Sätzen erklären, was aus einem öden Schnappschuss das perfekte Foto macht?
Zum perfekten Foto wird es, wenn es für den Betrachter das einfängt, was in dieser Situation wichtig und unvergesslich war. Freunde zeigen mir neuerdings ihre Urlaubsbilder immer mit der Einleitung „die sind nur so schnell gemacht“, doch darauf kommt es gar nicht an! Es ist der Moment, der das Bild perfekt macht – perfekt für den, der den Moment nie vergessen wird.
Du hast gerade noch ein ganz neues Projekt realisiert. Möchtest du meinen Lesern davon erzählen?
Ja, gerne. Das Thema Hochzeiten macht mir einfach Spaß. Ich war schon bei vielen dabei und hab viele schöne Ideen gesehen. Da liegt es nahe, diese zu sammeln. Und da es in Deutschland recht wenig inspirierende Blogs zum Thema Hochzeit gibt, habe ich mit einer Freundin zusammen einen gegründet: Frl. K. sagt ja! Wir sind jetzt seit einer Woche online und unser neues Baby wächst und gedeit schon.
Ich hab mir den neuen Blog natürlich schon angeschaut und finde ihn einfach großartig. Ich bin davon überzeugt, dass ihr damit großen Erfolg haben werdet.
Katja, vielen Dank für das nette Interview, vielleicht kommst du bald mal wieder vorbei, es hat wirklich Spaß gemacht.
Und wenn ihr neugierig geworden seid und mehr über Katja und Ihre Arbeit erfahren wollt, oder auf der Suche nach einer tollen Fotografin seid, dann schaut doch mal bei ihr vorbei: www.katjaheil.de
On one of my long walks through the World Wide Web some time ago I met a wonderful photographer: Katja Heil. And today I am pleased to welcome her here.
Hello Katja, nice to have you here today. How are you?
Pretty good so far, it’s nice to be here. I’m really looking forward to our conversation!
Katja, you work as a photographer – but you’re studying something completely different … How did you get for Photography?
Yes, I studied business administration, and my main job is still marketing – but I’ve discovered my heart for photography a long time. Like many others, I just have fun with photos and love to browse though photo albums or boxes even years later. As a child I loved it when my father took pictures with his SLR slides and when I was 19 years old, I got my first own SLR. Then years of trial followed. The next major step I’ve done, when the first affordable digital SLR cameras came on the market. And the story took its course …
Which Photographer inspires you most?
Well, there are several whose work is inspirational for different reasons. Sometimes it’s the kind of observation, somethimes the kind of processing, some are clever in the marketing, some very creativ.
I really like to have a look at the work of Sarah Road and Brandon Kidd. Not those “heroes of the past” characterize me – I live too much in the here and now.
Imagine if you had the chance to choose subject and location for a photo shooting – money doesn’t matter. Where and what would you shoot?
The funny is, that money really doesn’t matter. It depends on other things: a model that is not one, but brings many of its own ideas, a really uncommon environment that suddenly seems fascinating, magical light and on the right details, that give every shooting the icing on the cake. For the last point I might need a little more budget. An old bicycle, a wonderful chair, hats, scarves, accessories …
Was there an experience at your work that stuck particularly stuck in your memory?
From every job a little bit stay with me. That’s what I love about this work so much. At a recent wedding, the bride gave an absolutely honest and beautifully worded declaration of love for her husband – I was so touched that I almost forgot to photograph. It’s a great privilege to experience such moments.
Can you explain in 3 sentences, how can I get the perfect photo?
The perfect photo is when it captures what makes the situation important and unforgettable. Recently, friends show me their photos with the introduction “just as quickly snapshot,” but that doesn’t matter! It is the moment that makes the picture perfect – perfect for the one who will never forget this special moment.
And you have realized a brand new project. Would you like to tell my readers about it?
Yes, please. The theme weddings I enjoy. I’ve been on many and have lots of wonderful ideas. I think, now it’s time to collect them. And here in Germany, the number of inspiring wedding blogs is really low, so I have start one with a friend of mine: “Frl. K. sagt ja!” We’re online since last week.
I’ve already visited the new blog an I love it! I am conviced that it will be a great success.
Katja, thank you for the nice interview, maybe we will meet again here, it was really fun. And if you are curious and want to find out more about Katja and her work, or maybe you are looking for a great photographer, then check out her website: www.katjaheil.de