10. März 2014

Brita Sweden

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Boah, was ist denn das für ein Wetterchen da draußen? Der absolute Wahnsinn! Könnte mich nicht erinnern, im März schon mal bei 20 Grad im T-Shirt auf der Terrasse gessene zu haben. Könnte aber auch dran liegen, dass ich bis jetzt keine Terrasse hatte ;)

Da passt es ja ganz gut, dass ich mich vor ein paar Tagen schon mal auf die Suche nach einem Outdoor-Teppich gemacht habe. Zum einen, weil ich diese Kunststoff-Läufer für den Flur ganz praktisch finde – zum anderen … natürlich: für die Terrasse. Die soll ja nun auch schön wohnlich werden. Gut … dieses Jahr wird das wahrscheinlich noch nix. Leider sind andere Sachen erst noch wichtiger … und das finanziell ist eine neue Terrasse halt auch so ne Sache. Aber man kann sich ja schon mal vorbereiten und anfangen (für den Sommer 2015), ein bisschen Geld auf die Seite zu legen ;) Auf meiner Suche bin ich jedenfalls über “Brita Sweden” gestolpert. Und da dachte ich mir, vielleicht sucht hier ja auch noch wer nen schönen Teppich! Bei Britta Sweden gibt’s nämlich die aller aller schönsten. Für drinnen und draußen! Mein Lieblingmodell für den Flur wäre übrigens Gittan (ca. 150 €) und für draußen nen schönen großen Helmi in Türkis (mit ca. 350-400 € aber schon ne ganz schöne Hausnummer). Da ist es vielleicht ganz gut, dass ich noch ein bisschen Zeit zum Sparen hab ;) Der große Outdoor-Teppich steht jedenfalls auf meiner will-haben-Liste ;) Und der Läufer natürlich auch ;)

7. März 2014

pikfine

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Zum Wochenende muss ich euch dringend noch den Schmuck von pikfine zeigen. Weil ich den nämlich unheimlich schön finde. Ein Wochenend-Versüßer. Das Logo auch. Könnte glatt von mir sein ;) hehe.
Nora und Clara aus Köln stellen in ihrem kleinen Atelier alles von Hand her … Außer geometrischem Geschmeide finden sich auch schöne Mützen, Schals und Stirnbänder im Shop – aber der Schmuck, der gefällt mir einfach am Besten. Mein Lieblingsstück ist die Hexagon Kette. Aaaawwwww. Sorry, ich glaub ich sabber grad so’n bisschen. Also: ab damit auf die Wunschliste! Und damit entlass ich euch ins Wochenende! Habt ein schönes und kommt nächste Woche wieder vorbei, ja?

5. März 2014

Nicolas Vahé

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Fotos: Nicolas Vahé über Agentur Pedersen

Heute muss ich mich zur Abwechslung mal wieder kurz fassen. Seid ihr denn eigentlich noch da, oder schon auf der Suche nach einem Händler (in Tyskland)? Gut, ich fass mich also kurz … haltet euch aber mal schnell die Ohren zu, ich kann das jetzt nicht leise sagen. Das muss man kreischen: Sind die Sachen nicht der absolute Knaller? Ahhhhhh!

Das ist mal wieder einer dieser Marken, bei denen ich die ganze Zeit denke: Ein mal alles, bitte! Es gibt kein Produkt von Nicolas Vahé, das ich nicht gerne hätte. Ich will sie alle. Vom Ketchup bis hin zur Tischdecke. Marmelade, Töpfe, Küchenschürzen – alles zu mir bitte! Vielleicht als Dankeschön für den tollen Blog-Beitrag hier? Also lieber Herr Vahé: ich würd mich über ein Päckchen unfassbar arg viel freuen. Und meine Küche erst! Die wäre mit diesen Produkten  noch um einiges schöner! Wenn Sie mir also nach diesem kleinen Liebesbrief eine Freude machen wollen – die Adresse finden Sie ohne Probleme im Impressum ;)

3. März 2014

Heute aus Südafrika …

Heute gibt es eine kleine Premiere aus sodapop: einen Gastpost! Ich hab sozusagen eine Auslandskorrespondentin engagiert ;) Auch, wenn ich gestehen muss, dass ich eigentlich schon lieber selber nach Kapstadt gereist wäre, um dort die neuesten Design-Trends für euch zu entdecken :) Weil das aber nicht ging, bot sich Caro (ja, auch eine Caro – so viel ändert sich heute also gar nicht …)  von The District Six Store an, für mich auf Entdeckungsreise zu gehen. Die war nämlich dort, um für ihren tollen Online-Shop neue Produkte zu erspähen! Yeah! Begrüßt mit mir heute ganz herzlich die Caro! Es ist ihr erster Blog-Auftritt und sie hat mir hinter den Kulissen verraten, dass Sie ein wenig aufgeregt ist ;) Seid also bitte nett ;) Ich sag mal stellvertretend für euch alle “Hallo” …

“Hallo Caro, wie schön, dass du hier bist und mich und meine Leser heute mit nach Südafrika nimmst! Ich muss gestehen – ich bin ein klein wenig neidisch auf dich und deinen kleinen Tripp … Sonne hätte ich in den letzten Tagen auch vertragen können. Aber ich weiß, dass du nicht nur am Strand gefaulenzt hast, sondern auf der Design Indaba nach neuen Produkten für deinen Shop gesucht hast! Also, erzähl doch mal: wie war’s?”
Hallo Caro, hach, was soll ich sagen, ich bin noch ganz überflutet von all den schönen Dingen, die ich in den letzen Tagen hier in Kapstadt bestaunen durfte und muss mich jetzt  wohl doch erst einmal am Strand etwas ausruhen, so wie das eben ist nach einer großen Messe und tausend neuen Ideen, die man immer bekommt. Kapstadt ist ja auch dieses Jahr World Design Capital und so tummelt sich hier momentan die kreative Energie aus der ganzen Welt. Die alljährliche Design Indaba lockte schon im letzten Jahr rund 40.000 Besucher, dieses Jahr wird es sicherlich noch ein Schub mehr sein. Etliche Ausstellungen und Events begleiten das Jahr, das ganz im Sinne des Mottos “Live Design. Transform life.” steht. Design soll also als Werkzeug genutzt werden, um das Leben hier in Südafrika für alle nachhaltig zu verbessern.

“Was genau ist denn die Design Indaba?”
Die Design Indaba ist eine übergreifende Plattform aus den Bereichen Design, Musik und Film, die sich einen Wandel durch Design auf die Fahne geschrieben hat. Auf der Design Indaba Expo habe ich mich nun zwei wundervolle Tage inspirieren lassen und die neuesten Trends aus der Weltdesignhauptstadt aufgespürt. Für mich als Südafrika- und Designliebhaberin war das natürlich ganz besonders spannend, denn so konnte ich mit einigen Designern aus meinem Shop ein Pläuschchen halten und konnte so einiges Neues entdecken.

“So, und jetzt rück mal raus mit der Sprache: Was ist das Besondere an südafrikanischem Design und welche Aussteller konnten dich besonders begeistern?”
Zusammenfassend vorweg: Design aus Südafrika lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Wie soll es auch bei all der kulturellen Vielfalt? Von traditioneller Flecht- und Perlenkunst, über moderne Interpretationen von jahrhunderte altem Handwerk bis hin zu Einflüssen aus dem Norden - Design aus Südafrika ist farbenfroh, schlicht und pompös zugleich. Geometrische und großzügige Muster vermischen sich ebenso mit sanften Pastelltönen wie mit grellen Primärfarben. Holz, Metall und Leder stehen ganz hoch im Kurs, vor allem in der Kombination mit filigranen Mustern und feinen Details, die häufig per Lasercut umgesetzt werden. Auf jeden Fall ist hier wirklich ganz großer kreativer Spirit zu spüren und was ich ganz besonders toll finde, dass es so viele Jungdesigner auf die Messe geschafft haben und so ihre Arbeiten dem internationalen Publikum präsentieren konnten.

Und natürlich habe ich für dich und die sodapop Leser ein paar meiner Favoriten aus rund 200 Ausstellern zusammengestellt.

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Katherine May Pichulik entwirft für ihren gleichnamigen Brand Schmuck für starke Frauen, die keine Abenteuer scheuen. Wer noch auf der Suche nach einem Statement-Piece ist, sollte bei ihr fündig werden.

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Kira Levy überzeugt mit ihren zarten Schmuckstücken alle Liebhaber von Pastelltönen. Die Jungdesignerin ist Part des Emerging Creatives Programm der Indaba, welches dem kreativen Nachwuchs bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit unterstützt.

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Ein Hingucker und schönes Detail sind die per Lasercut ausgestanzten Muster auf den Lederaccessoires von Safia Strodel für Ilundi

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The Wren Design entwickelt Taschen und Sleeves für iPad und Co aus recyceltem Papier und Kaffeesäcken.

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Studio Nr. 19 zeigt, dass Kupfer, Keramik und Holz ein ganz hervorragends Trio sind. Die kürzlich gelaunchte Butler Lamp fungiert nicht nur als Lampe, sondern auch als Tablett für die hübschen Becher von Josephine Road.

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Tamarillo Design ist voll von der Natur inspiririert. Neben Klamotten entwirft Designerin Lorrae auch außergewöhnliche Dekoobjekte, wie die goldenen Dinosaurier als Mini-Pflanzgefäße.

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Farah Hernandez kreiert sehr deliziöses Porzellankunst, die mit feinen Illustrationen handbemalt wird.

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Dreidimensionale Kunstwerke aus Papier entwirft die Designerin Pauline Irvine aus Kapstadt für ihr Label Artymiss.

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Simple Intrigue macht aus unbrauchbaren Gegenständen neue Kunst. So werden alte Bücher zu wunderbaren Artworks.

Vielen Dank an Caro und schöne Grüße nach Kapstadt! Ich hab meine zwei Favoriten schon gefunden: Ilundi und Studio Nr. 19! Und ich hoffe sehr, dass Caro diese schönen Sachen nach Deutschland und in Ihren wunderbaren Shop The District Six Store holt! 

28. Februar 2014

Free Wallpaper – März

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Tssss, da dachte der Februar wohl, er könnte mich austricksen – wo er doch so wenige Tage hat. Dachte, ich würde den März-Wallpaper nicht rechtzeitig fertig bekommen und er könnte so noch was länger auf euren Bildschirmen verweilen. Aber: ha! Da hat er sich geschnitten! Ich bin nämlich ein Fuchs und hab den Wallpaper schon seit geraumer Zeit fertig.
Und dieser Wallpaper ist ein ganz besonderer. Ein kleiner Hilferuf von Sonja – einer Leserin und dadurch gewordene Brieffreundin ;) aus München – ereilte mich Anfang des Monats. In unregelmäßigen Abständen schreiben wir uns nämlich … auch, weil uns vor gut zwei Jahren das gleicht Schicksal mit unserer Job-Unzufriedenheit quälte. Naja, jedenfalls läuft es gerade bei Sonja nicht so gut und sie bat um eine kleine Motivation in Form eines Wallpapers. Und deshalb ist der auch schon seit Wochen fertig :) Hab mich nämlich gleich nach ihrer Mail an die Arbeit gemacht.

Und jetzt stellt euch vor: vor zwei Tagen bekam ich tatsächlich eine Email von Simone … im Prinzip mit der gleichen Bitte. Bis dahin wollte ich euch eigentlich gar nichts zum Hintergrund des März-Wallpapers erzählen … aber jetzt denke ich mir: vielleicht geht’s im Moment ja noch anderen Leserinnen wie Sonja und Simone! Vielleicht braucht noch wer einen kleinen Motivationsschub. Oder einfach nur jemanden der einem sagt, dass alles gut wird. So isses nämlich. Also, heute und den ganzen Monat für Sonja, Simone und alle anderen da draußen:

Alles wird gut – echt jetzt!

2560 x 1440
1920 x 1200
1920 x 1080
1680 x 1050
1600 x 1200
1280 x 1024
iPad
iPhone

 

26. Februar 2014

Zucker Zimt und Liebe

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Eines der vielen guten Dinge am Bloggen ist, dass man manchmal ganz überraschend tolle Post bekommt. Ich hab schon Post von Leserinnen bekommen, die sich mal auf ganz altmodische Art und Weise bei mir bedanken wollten (wow, oder?), Weihnachts- oder Grußkarten von anderen Blogger-Mädchen, die mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen sind – dann gibt es die sogenannte “Test-Produkte” (darüber gerne an anderer Stelle mehr). Oder aber Bücher! Ich liebe es Bücher zu bekommen! Nein, nein, jetzt habt mal keine falschen Vorstellungen … hier verstopfen nicht ständig Buchsendungen unseren Briefkasten. Aber manchmal, wenn Blogger Bücher schreiben – was ja in letzter Zeit recht oft der Fall war – dann veranlassen eben diese Blogger, das wir anderen, nicht-Bücher-schreibenden Blogger ein Rezensionsexemplar bekommen – um dann darüber zu berichten … oder auch nicht. Ist ja mir überlassen. Und die guten Bücher, die stell ich euch natürlich nur zu gerne vor. So wie das Backbuch von Jeanny – Zucker, Zimt und Liebe! Die Jeanny und ihr Blog begleiten mich jetzt schon recht lange und Jeanny ist eine der wenigen Bloggerinnen, zu denen ich auch offline eine Freundschaft hege. Ich bin seit der ersten Minute Fan ihres Blogs und was hab ich nicht schon alles nachgebacken. Ohne Witz: immer, wenn ich was backen möchte, guck ich zuerst bei Jeanny, ob die nicht eine Idee für mich hat. Naja, es war jedenfalls nur eine Frage der Zeit, bis ein Verlag auf die Idee kommen würde, ihre Rezepte in einem Buch zu veröffentlichen. Wo die Jeanny ja nicht nur so gut backen kann, sondern auch noch richtig toll fotografiert … aber ich schweife ab in meiner kleinen Lobhudelei … sorry … ich bin halt ein bisschen verknallt.
Jedenfalls kam das Buch genau richtig: wenige Tage vor dem Geburtstag meines Mannes. War ja klar, dass ich direkt mal drei Rezepte aus dem Buch getestet hab. Und zwar die Himbeer Mini Pies, die schokoladigsten Brownies – ever und den samtigen Apfelmuskuchen. Die Mini Pies waren zwar recht viel Arbeit … mit dem ganzen Ausstechen und so … aber das hat sich gelohnt! Sehr schmackhaft waren die. Und weil mir meine Freundin Hanna einen kleinen dreieckigen Ausstecher ausgeliehet hat, waren die Pies auch noch ziemlich hip und stylisch ;) Die Brownies mit Schoko-Rotwein-Ganache waren laut Gatte und diversen Gästen unfassbar lecker und sooooooo unglaublich schokoladig … muss der Hammer gewesen sein. Ja, ihr hört es raus: ich hab sie nicht probiert … weil: ich mag doch keine Schokolade. Ja. Komisch, ich weiß … is aber so.
Mein Favorit war dafür an diesem Tag der Apfelmus-Kuchen. Der wurde von mir noch mit Apfelscheiben, Mandelsplittern und Haferflocken gepimpt. Boah, der war vielleicht der absolute Hammer. Hmmm. So ganz samtig …

Ja, und letzten Sonntag waren wir dann mal wieder mit Freunden zum Kaffee verabredet und ich direkt: Kuchen back ich! Is ja auch kein Ding. Ich hatte ja sowieso nur auf eine Gelegenheit gewartet, den Möhrenkuchen aus Jeannys Buch auszuprobieren. Ich also Sonntag morgen den Backofen vorgeheizt – um dann festzustellen, dass meine Möhren angeschimmelt waren. Grrrrr. Was nun? Alles andere hatte ich ja da – und das Backbuch! Darin fand ich dann das Rezept für einen Rhabarberkuchen. Mit Mandeln. Nur hatte ich weder Rhabarber noch Mandeln zu Hause – dafür aber Äpfel und Walnüsse. Also gab’s Apfel-Wallnuss-Kuchen nach Rhabarber-Mandel Art ;) Und der Kuchen war der Kracher! Mega-Lecker. So lecker, dass das hier das erste Kuchen-Rezept ist, dass ich auf sodapop veröffentliche und euch zum nachbacken animieren soll. Und Jeanny: Falls du das hier liest … also … ähh …  ich würde mich außerordentlich freuen, wenn es dieser Kuchen in dein nächstes Buch schaffen würde … schließlich hast du einen ganz großen Teil dazu beigetragen. Warst ja sozusagen meine Muse in der Not. 

Zutaten:
150g zimmerwarme Butter
100g Zucker
50g Rohrzucker
2 Eier
150g Mehl
150g gemahlene Walnüsse
1 Prise Salz
1TL Backpulver
2-3 Äpfel
Zimt und noch 1 EL Rohzucker

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier zufügen und gut verrühren.
Mehl mit Salz und Backpulver mischen und zusammen mit den gemahlenen Walnüssen
unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.
Den Teig in eine gefettete Springform geben und mit Apfelscheiben belegen.
Zimt und Rohzucker drüber streuen und ab damit in den Ofen – für ca. 60-70 Minuten.

Dazu gabs bei mir noch Tonkabohnen-Vanille-Sahne. Dazu reibe ich in selbstgemachten Vanillezucker noch ein wenig Tonkabohne – und davon kommt dann ein Teelöffel in die Sahne. Lecker, lecker, lecker!

Achja: und falls ihr euch das Buch jetzt gerne selber zulegen möchtet – oder es eurer Mama/Schwester/Freundin schenken wollt – dann würde ich mich freuen, wenn ihr das über diesen Link:
Virginia Horstmann – Zucker, Zimt und Liebe
machen würdet. Dann bekomm ich nämlich von Amazon eine kleine Provision.

24. Februar 2014

Ein Haus für sodapop – Küche

So, heute ist es endlich so weit … obwohl die Küchenbilder schon genauso lange im Kasten sind, wie die Wohnzimmer-Fotos, hab ich es bis jetzt einfach nicht geschafft einen anständigen Post zu verfassen. Schande über mein Haupt ;) Außerdem hab ich mich in der letzten Woche viel zu sehr über eure Kommentare zu unserem Wohnzimmer gefreut – das musste ich einfach so lange wie möglich auskosten. Ich versuche heute ein paar eurer dort gestellten Fragen zu beantworten. Also dann, seid ihr bereit? Los geht’s … in die Küche!

Wie immer erstmal die Vorher-Bilder. Wobei. Hmm. Da gibt es dieses Mal leider nicht viel zu zeigen. Die Küche war schon ausgeräumt, als wir das Haus zum ersten Mal besichtigten. Ein kleiner Raum … mit wenig Stellfläche und durch eine (unnötige) Wand abgetrennt vom Wohnbereich. Eine winzige Küche mit zwei Türen – wo bitteschön sollten denn da die Schränke hin? Die erste Frage beim Besichtigungstermin war also: Können wir die Wand da wegnehmen? Und die Antwort war Gott sei Dank: Ja!

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Also hieß es auch hier: die Tür zum Flur wird zugemauert (wie auch schon im Wohnzimmer) um mehr Stellfläche zu bekommen. Naja, und die Wand kommt raus. Vom Fliesen abschlagen etc. muss ich euch hier glaub ich nichts erzählen – war doof, musste aber sein … Kommen wir daher einfach direkt mal zu den Küchenbildern und er Ausstattung … Tadaaa:

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So sieht sie aus! Die Küche. DIE KÜCHE. Ich bin so verliebt. Und froh, dass Sie so gut ausschaut. Denn geplant und ausgesucht haben wir das gute Stück Wochen bevor wir mit der Renovierung angefangen haben – also ziemlich genau vor einem Jahr. Das stellte sich rein zeittechnisch als wirklich gute Idee heraus – denn während der Umbauphase hatten wir so viel um die Ohren … ich will gar nicht dran denken, wie der Raum heute aussehen würde, hätten wir in dieser Zeit auch noch das Abenteuer Küchenstudio in Angriff genommen ;) Der Tag an dem sie aufgebaut wurde war jedenfalls total spannend. Die Angst, dass irgendwas nicht passt – also von den Maßen her – schwang schon mit. Aber alles ist gut – wir haben richtig ausgemessen und der Küchenbauer hat auch gute Arbeit geleistet. Puh.

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Wir waren uns von Anfang an einig, dass die Küche modern und zeitlos sein soll. Und gut sauber zu halten ;) Bei unserer alten Ikea Küche gab es einfach viel zu viele “Dreck-Ecken” – das wollten wir auf jeden Fall vermeiden. Also weiß und grifflos. Wir hatten eine Next-Küche im Auge … die wir uns dann aber leider nicht leisten konnten … aber mit diesem “Vorbild” sind wir auf die Suche gegangen. Und tatsächlich ist es gerade auch nicht besonders schwierig eine weiße, grifflose Küche zu finden. Was allerdings nicht so einfach ist, ist ein Küchenstudio zu finden, dem man sein Vertrauen schenken will. Man hat da ja schon so einige Horror-Stories gehört. Aus diesem Grund haben wir uns letztendlich für ein kleines, familiengeführtes Unternehmen entschieden, bei dem der Chef noch selber zum Küchenaufbau kommt – und kein dubioser Subunternehmer. Das war uns wichtig. Das wir uns gut betreut fühlen … schließlich kostet so eine Küche eine ganze Stange Geld.

Und wir sind mit der Planung absolut zufrieden. Fast all unsere Ideen und Wünsche konnten umgesetzt werden. Die Nische (links) für den Thermomix war uns wichtig. Ehrlich. Hört sich doof an, ich weiß … aber wir haben nun mal diesen Thermomix und der sollte in der neuen Küche nicht direkt ins Auge fallen (weil der halt schon ziemlich hässlich ist) aber immer greifbar sein. Der Toaster gehört übrigens auch in diese Kategorie ;)
Ein weiterer Wunsch war ein Unterbau-Becken. Also ein Waschbecken, dass nicht auf der Arbeitsplatte, sondern darunter sitzt. Der Waschbecken-Rand war nämlich bei unserer alten Küche so ein Schmutzfänger – sah einfach immer etwas schmuddelig aus. Essensreste gefangen im Silikon und so. Bäh. Jetzt kann ich die Krümel von der Arbeitsfläche direkt ins Waschbecken wischen … ohne Hürde ;)

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Die Arbeitsplatte geht bis in die Fensternische. Wir haben also eine Fensterbank gespart und mein kleiner Kräutergarten und natürlich der ein oder andere Deko-Artikel finden hier ihren Platz. Die Platte ist aus Kunststein und sehr pflegeleicht und antibakteriell ;)
Einzig bei der Armatur mussten wir einen kleinen Abstrich machen. Ich hatte mir die Minta Touch von Grohe gewünscht: damit ich mir auch mit teigverschmierten Händen nicht immer die Armatur einsaue ;) Bei der Minta Touch reicht es nämlich, wenn man mit dem Unterarm den Wasserhahn berührt … und schon kommt das Wasser. Sensationelle Erfindung! Aber leider funktionierte das bei uns wegen der Schubladen unter der Spüle nicht. Die Technik hätte zu viel Platz in Anspruch genommen – das geht nur bei einem Unterschrank mit Türen. Und bei der Entscheidung: Minta Touch oder Schubladen haben die Schubladen dann doch gewonnen und ich bekam die “normale” Minta von Grohe. Auch eine gute Wahl. Für das große Waschbecken braucht es nämlich auch einen entsprechend großen Wasserhahn … alles andere sähe wohl albern aus. Also Waschbecken-Putzhilfe dient ein ausziehbarer Schlauch (hatte ich mir auch schon lange gewünscht). Und der Wasserhahn hat sogar eine Brausefunktion – ideal zum Salat waschen.

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Puh, wahnsinn, das wird wohl der längste sodapop Post ever (ever ever) ;) Aber ich muss einfach noch mehr erzählen. Über die schwarze Wand zum Beispiel: die hab ich mir sehnsüchtig gewünscht, weil ich hinter dem Ceran-Feld (extra groß übrigens … und ja: Ceran: ich bin bin kein Fan von Induktion) weder Fliesen, noch eine Glas-Platte haben wollte. Aber eine Tafelwand! Die kann man nämlich auch abwischen – und das Schwarz gibt der Küche das besondere Etwas. Ich liebe es! Bis jetzt lässt sich die Wand auch ohne Probleme reinigen. Ich weiß nicht, wie das in ein paar Jahren aussieht … da werde ich euch dann wohl nochmal berichten müssen. Wir haben übrigens nicht direkt auf den Putz gestrichen sondern haben (wie im ganzen Haus – außer im Flur) eine Fliestapete tapeziert. Wenn wir das Schwarz also irgendwann doch satt haben, können wir einfach die Tapete abziehen. Die Farbe ist 3mal aufgetragen und nach dem ersten und zweiten Anstrich auch vorsichtig angeschliffen worden.

Vorne an der Küche – da wo der Bock steht, soll übrigens noch eine Theke hin. Wir werden die selber bauen. Wir wissen auch schon, wie sie aussehen soll … aber Zeit und Geld sind gerade Mangelwahre … Nur, falls ihr euch gefragt habt, warum da eine Glühbirne hängt … so ganz unmotiviert.

So. Hmm. Ich glaub das war’s. Habt ihr noch Fragen? Achja, zwei Fragen aus euren Kommentaren wollte ich noch beantworten: die Küche ist keine Markenküche. Keine Schüller oder Simatic … es ist eine no-name Küche – vom Preis her aber ungefähr im Schüller-Segment. Und der Wohnraum hat ca. 40 qm.

Und hier mein kleiner Hersteller-Nachweis:

Küche: kann ich keine Marke nennen … sorry, Arbeitsplatte: Silestone, Backofen und Herd: Bauknecht, Armatur: Minta von Grohe, Kerzenständer auf dem Regal rechts: by Lassen, die Porzellandosen daneben: Habitat, Gewürze: Pfeffersack & Söhne, Thermomix von Vorwerk, Brotkasten in Pink: Joseph Joseph, Vorratsdosen mit Tafellack: Asa, gelbe Pfeffermühle: Muuto, Drahtkörbe: Depot

Falls ich was vergessen habe – fragt ruhig nach :)

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch an Grohe, für die freundliche Unterstützung zu diesem Post.

17. Februar 2014

Ein Haus für sodapop – Wohnzimmer

Es hat ein wenig gedauert – aber heute nehme ich euch mit, ins Herzstück unseres kleinen Reihenhäuschens – in den offenen Wohnbereich, bzw in Wohn- und Esszimmer. Küche kommt in ein paar Tagen – sonst wird der Post ja viel zu lang :) Also, wie sieht’s aus: habt ihr Lust mit zu kommen? Na dann: los!

sodapop_home

Ja, so sah das Wohnzimmer bei unserem ersten Besichtigungstermin vor über einem Jahr aus. Was soll ich sagen: das Haus war einfach total verlebt. Teppich über Teppich, teilweise mit Holz verkleidete Wänd und zugige, einfach verglaste Fenster machten aus dem Wohnraum nicht gerade ein sehr einladendes Zimmer. Aber das in dem Haus mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten würde … naja, das war uns irgendwie trotz des vorherrschenden Chaos klar.

Also hieß es auch hier: alles raus! Teppiche, Holzverkleidungen, Wände, Türen, Fenster, sämtliche Leitungen. Das Haus musste in seinen Rohbauzustand zurückversetzt werden.

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Und es hat sich gelohnt! Um mehr Stellfläche im Wohnzimmer zu bekommen, haben wir die Eingangstür zum Wohnzimmer zugemauert und um die Ecke einen neuen Eingang geschaffen. Außerdem wurde das Fenster im Esszimmer vergrößert – also komplett bodentief gemacht. Und wir haben die Fensterfront einen halben Meter nach hinten versetzt. Das sieht man auf den Bilder nicht so gut – aber das Haus hatte vorher so einen Knick. Durch das versetzen des Fensters ist der Vorsprung zwischen Wohn- und Esszimmer entstanden – aber wir haben auch 3 qm Wohnfläche gewonnen.

Naja, lange Rede, kurzer Sinn: so sieht’s jetzt aus:

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Neue Möbel mussten wir für Wohn- und Esszimmer Gott sei Dank nicht kaufen. All unsere Sachen fanden einen Platz. Einzig die Bücherleiste hing noch nicht in unserer alten Wohnung. So, und hier kommt meine kleine Hersteller-Liste.Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt – nur zu! Und über euer Feedback würde ich mich natürlich auch wieder freuen :)

Muschelplättchenlampe: Verner Panton, Rocking Arm Chair: Vitra, Rentierfell: Impressionen, “G”: Freundts, Kissen: Ikea, H&M Home, heute – schmidt, Bilderleiste: Ikea, Esszimmerstühle: Habitat, Esszimmerlampe: Ikea, Bild Sternenkarte: stellavie

12. Februar 2014

Free Valentine Printables!

 

Alle Jahr wieder … jaja: ist Valentinstag und da gibt es von mir N A T Ü R L I C H ein Freebie! Yeah! In diesem Jahr gibt’s Songtext-Zeilen … aus Liedern, die ich gerne mag :) Jaja. Die Beatle sind dabei – das ist ja noch einfach, oder? Dann haben wir John Travolta im Duett mit Olivia Newton-John. Ach, ich schmelze dahin. Alleine schon bei dem Gedanken an den jungen John Travola … für den hab ich ne Schwäche! Auch dabei: Elton John oder wahlweise Ewan McGregor. Der sang nämlich auch “my gift is my song – and this one’s for you …” in Moulin Rouge. Ebenfalls zum absoluten dahinschmelzen dieser Ewan McGregor … und natürlich der ganze Fillm. Der kommt übrigens direkt nach Grease und Dirty Dancing auf meiner Ich-bin-alleine-zu-Hause-und-darf-mir-mein-Fernsehprogramm-selber-aussuchen-Liste. Bis dahin konntet ihr die Valentins-Karten bestimmt auch den jeweiligen Songs zuordnen … und wer kommt drauf, aus welchem Song “I want you so bad” ist? Ich kann das Lied komplett mitsingen und treibe meinen Mann damit gerne in den Wahnsinn, wenn’s mal im Radio läuft. Habt ihr Lust ein bisschen mit zu rätseln? Bin gespannt, wer drauf kommt. Ohne Google versteht sich. Kleiner Tipp: Der Song heißt nicht wie die Textzeile, die ich ausgesucht habe. Und: Er ist weder von den Beatles, noch von James Brown. Na?

Achso, um eure Liebsten mit den Valentins-Karten eine kleine Freude zu machen, müsst ihr keine Songtexte-Freaks sein! Die darf jeder einfach so und für ganz umsonst runterladen. Ich wünsch euch viel Spaß damit!

Hier geht’s zum Download!

10. Februar 2014

I love ferm!

Pöh, was war die letzte Woche doof! Etwas höchst seltenes ist nämlich passiert: ich war krank! Ich bin nie krank! Ich hasse es krank zu sein … gut, wer mag das schon. Und mich hatte es so richtig erwischt! Und das in der Woche, in der die Ambiente war! Buhhhuuuu. Ich hatte mich so auf diese riesige Wohn-Messe gefreut. Seit Wochen. Ach. Was hätte ich dort vielleicht alles tolles, neues für mich und euch entdecken können … ?! Ich zerfließe gerade in Selbstmitleid ;) Naja, ist ja jetzt nicht mehr zu ändern. Eine meiner Lieblingsmarken war ja eh nicht auf der Ambiente vertreten! fern LIVING! Dann hab ich ja nicht ganz so viel verpasst, oder? Wie toll konnte die Messe schon ohne diese wunderschönen Frühstücksbrettchen, Becher und Vasen schon sein? Mein absoluter ferm-Favorit ist momentan der zum Beistelltisch umgemodelte Korb. Als Korb find ich den Korb schon toll ;) Und jetzt stellt euch den mal statt mit einer schwarzen Platte mit einer Marmorplatte drauf vor!!! Mit einer Marmorplatte oben drauf mausert der sich bei mir doch glatt zum absoluten Must-Have! Und für einen Beistelltisch gar nicht so teuer. Ab ca 60 Euro kann man den ferm LIVING Wire Basket kaufen und nach einer Marmorplatte kann man ja mal beim heimischen Steinmetz fragen. Das jedenfalls hab ich vor. Denn: Marmor kommt! Yeah!

Was meint ihr? Seid ihr auch im Marmor-Fieber? Oder lässt euch der neue Trend (noch) kalt?